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Arten von Kunstgalerien

Es gibt viele Arten von Kunstgalerien. Sie basieren zumeist auf verschiedenen Themen, etwa Grafik, Malerei, Fotografie, Skulpturen oder Zeichnungen. Viele Kunstgalerien sind der Allgemeinheit zugänglich und es ist Besuchern möglich, die ausgestellten Kunstwerke käuflich zu erwerben. Es gibt allerdings auch private Galerien, deren Ausstellungen nur für geladene Gäste sind. Grundsätzlich stellt sich die Frage, inwiefern besonders kommerzielle Galerien einen Einfluss auf die Arbeit des Künstlers nehmen. Hier spielt die persönliche Einstellung eine wichtige Rolle, gleichermaßen ist nicht außer Acht zu lassen, dass der Kunstmarkt ein wichtiger ist und Ausstellungen den Künstlern ermöglichen, ihre Werke zu verkaufen und damit möglicherweise aus einem Hobby einen Beruf machen zu können. Wenn Künstler ihre Kunstwerke ausstellen wollen, haben sie dafür verschiedene Möglichkeiten mit unterschiedlichen Auflagen, Restriktionen und Chancen, die im Folgenden dargestellt werden.

Vanity Galerie

In dieser Galerie muss der Künstler der Galerie Gebühren zahlen, um seine Kunst ausstellen zu dürfen. Vanity Galleries finden sich zumeist in großen Städten, beispielsweise New York, und kosten oft zwischen 2.000 und 10.000 Dollar. Die Galerien profitieren entsprechend, während Künstler unter Umständen Verluste machen.

Co-operative / Artist Run Galerie

Diese Art von Galerien sind billiger, da Kosten von verschiedenen Künstlern geteilt werden. Eine Ausstellung in dieser Art von Galerie kostet entsprechend weitaus weniger als in einer Vanity Gallery. Sie erfordern aber Aufwand, denn unter Umständen müssen andere Künstler überzeugt werden, Teil der Ausstellung zu werden. Sie sind dennoch von Vorteil, weil sie weniger kosten und leichteres Netzwerken ermöglichen.

Non-profit Galerie

Für Künstler sind diese Galerien tolle Möglichkeiten, für die Besitzer aber schwieriger zu halten. Wenn der Künstler Werke verkauft, zahlt er häufig einen Teil davon an die Galerie, aber der Prozentsatz ist zumeist deutlich niedriger als in kommerziellen Galerien. Künstler haben hier außerdem eher die Möglichkeit, Risiken einzugehen, weil es der Galerie nicht bloß um Profite geht. Non-profit Galleries bieten außerdem oft eine Art offene Castings, sodass jeder Künstler eine potentielle Chance auf einen Ausstellungsplatz hat.

Commercial Galerie

Die kommerziellen Galerien basieren auf dem Ziel, Profite zu erwirtschaften. Künstler arbeiten in der Regel mit einem Kunsthändler und die Verkaufsgewinne werden häufig 50/50 geteilt. Das ist ein Plus, die Galerie ist aber gleichzeitig auf Verkäufe von Kunstwerken angewiesen, denn sonst können weder die Miete, die Rechnungen noch das Personal bezahlt werden.

Online Galerie

In der Moderne ist es auch möglich, Online Galerien zu betreiben. Sie unterscheiden sich deutlich von klassischen Galerien, da hier keine Interaktionen stattfinden.Dennoch ist es in vielen Online Galerien möglich, verschiedene Kunstwerke anzusehen und auch käuflich zu erwerben. Sie haben den Vorteil, das hier zumeist kaum Aufschläge, etwa in Form von Gebühren für einen Ausstellplatz, gezahlt werden müssen, die Atmosphäre ist aber natürlich eine völlig andere und Online Galerien dienen in der Regel einzig einem kommerziellen Zweck.

Museen

Ausgestellte Werke in Museen stehen nicht zum Verkauf, dennoch sind sie eine Art von Galerie. Den meisten Künstlern bleibt die Möglichkeit, in einem Museum auszustellen, verwehrt, dennoch stellen Museen eine wichtige Form von Galerien dar, da sie die verschiedensten Arten von Kunst konservieren und den Menschen zugänglich machen, auch weit über den Tod der Künstler hinaus.