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Game-Design als Kunstform

 Dieser Artikel hat einen sehr modernen Bezug, denn Game-Design ist ein Phänomen der Neuzeit, das zweifelsfrei als Kunstform zu betrachten ist. Im Folgenden wird erklärt, was Game-Design genau beinhaltet. Des Weiteren werden einzelne Bereiche beschrieben, etwa Games im Bereich von Videospielen oder Browsergames mit besonderem Bezug auf Online Casinos.

Definition von Game-Design

Der Begriff findet Anwendung im Bereich der Spieleentwicklung und umfasst die theoretische Ausarbeitung einer Spielewelt, die beispielsweise bestimmte Regeln und Charaktere enthält. Game-Design basiert auf theoretischen Überlegungen und praktischen Umsetzungen, um eine erfundene oder realitätsbasierte Welt in Form eines Spiels zu kreieren. Je nach Zielgruppe und allgemeinem Zweck des Spiels sind beim Game-Design psychologische wie auch ethische Komponenten einzubeziehen, gleichzeitig ist die Bedeutung des richtigen Marketings nie außer Acht zu lassen. In Deutschland gibt es seit einigen Jahren die Möglichkeit, Game Design zu studieren oder als Ausbildungsberuf zu wählen. Am Ende arbeiten bei der Spieleentwicklung Grafiker, Programmierer, Designer und noch weitere Team-Mitglieder, beispielsweise Musiker, gemeinsam an Theorie und Praxis.

Computer- und Videospiele

Nicht jedes Computer- oder Videospiel wird automatisch als Kunstwerk bezeichnet, aber hinter vielen Spielen steckt viel Arbeit und Kreativität. Kunstwerke sollten Betrachter haben und Reaktionen erzeugen und Computer- und Videospiele schaffen oftmals genau das. Es werden unglaubliche Welten kreiert, gute Beispiele dafür sind berühmte Spiele wie Final Fantasy oder Word of Warcraft. Die Spiele haben Anhänger auf der ganzen Welt, die wohl zweifelsfrei bestätigen würden, dass es sich bei diesen Spielen um Kunstwerke handelt. Es werden kreative und einzigartige Charaktere geschaffen und die gesamte Entwicklung der Spiele ist ein kreativer Prozess. Diese Spiele haben die Fähigkeit, Menschen zu bewegen, obgleich sie nicht echt sind. Sie erzeugen aber echte Reaktionen und Emotionen. Kunst hängt mit Interaktion und Interaktivität zusammen und bei vielen beliebten Computer- und Videospielen entstehen Gefühle und Gedanken, die sich eindeutig mit den Definitionen von Kunst decken.

Spiele in Online Casinos

Browsergames, etwa solche, die sich in Online Casinos finden, sind oftmals deutlich simpler aufgebaut als etwa Klassiker wie Final Fantasy, die jahrelange Planung erfordern. Dennoch lassen sich auch diese Spiele als Kunstform betrachten, denn: Sie erzeugen Reaktionen, regen zum Nachdenken an und sind in der Lage, Emotionen auszulösen. Außerdem spielt der Marketingaspekt eine wichtige Rolle, Spiele in Online Casinos sind so konzipiert, dass sie zum direkten Ausprobieren anregen. Ein bekannter Entwickler von Casino Software ist beispielsweise Net Entertainment, kurz NetEnt. Der aus Schweden stammende Software-Riese zählt zu den besten der Industrie und zeigt, dass der Bedarf an browserbasierten Spielen stetig steigt. In der Glücksspielszene sind Slotautomaten wie “Gonzo’s Quest” oder “Starburst” jedem Spieler ein Begriff. Die Spiele scheinen zumeist simpel designt, aber genau das macht ihren Erfolg aus: Sie unterliegen intelligenten Konzepten, sind immer und überall zugänglich und spielbar. Trotz eines simplen Designs erfreuen sie sich großer Beliebtheit und die Entwickler wissen genau, welche Konzepte sie zu verfolgen haben. Auch Slot-Automaten in Casinos entspringen einem kreativen Prozess und sind deshalb als Kunstform anzusehen. Gerade dieses Beispiel zeigt sehr deutlich, dass Kunst sehr vielfältig ist und für jedes Individuum eine andere Bedeutung und einen anderen Stellenwert haben kann.